Holzheizung

Die klassische Holzheizung mit Scheitholz wird vor allem im ländlichen Bereich eingesetzt, wo der Brennstoff in der Nähe (oder beim Betreiber selbst) vorhanden ist. Scheitholz gehört zu den kostengünstigsten Brennstoffen.

Ein moderner Holzvergaserkessel gewährleistet eine hohe Energieausnutzung und damit weniger Brennstoffverbrauch, sowie eine saubere Verbrennung mit sehr geringen Emissionen. Mit Holz nutzen Sie einen heimischen, erneuerbaren und umweltfreundlichen Brennstoff.

Zum einen ist Holz ein nachwachsender und damit jederzeit verfügbarer Energieträger, zum anderen heizen Sie mit Holz CO2-neutral und leisten somit einen wichtigen Beitrag zur Senkung des Treibhauseffektes. Für den zeitgemäßen Betrieb eines Holzkessels ist ein ausreichend großer Pufferspeicher unerlässlich. Dabei wird ganz einfach überschüssige Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, in Form von heißem Heizungswasser bis zu zwei Tage gespeichert. Das heißt für Sie - morgens schon angenehme Wärme ohne nächtliches Nachlegen oder Anheizen. Wer seine Holzheizung mit einer Solaranlage oder einer Brauchwasser-Wärmepumpe kombiniert, braucht im Sommer für die Warmwasserbereitung den Heizkessel nicht einheizen.

Grundvoraussetzungen für den Betrieb eines Scheitholzkessels:

  • Lagermöglichkeit für Scheitholz: für eineausreichende  Trocknung sollen die Holzscheiter 2 Jahre regengeschützt (überdacht) und gut durchlüftet lagern.
  • Der jährliche Holzbedarf bei einem Haus mit 10 kW Heizleistung liegt bei 6.000 kg. Das sind etwa 11 Raummeter Buchenscheite oder 17 Raummeter Weichholz.
  • Kamin mit Durchmesser ca. 16 - 22 cm
  • Bereitschaft zum Einheizen, Nachlegen und Entaschen des Kessels

Vorteile einer Holzheizung:

  • Nachwachsender, heimischer Energieträger
  • Verhält sich CO2-neutral und verhindert, damit eine Verstärkung des Treibhauseffektes
  • Pelletsfeuerungen bieten den Komfort von konventionellen Heizungsanlagen
  • Holzheizungen lassen sich mit anderen Energieträgern kombinieren